Headergrafik | © Ines Escherich, VNG-Stiftung

Das Projekt

Die Initiative „WarmUp! – Jugendkultur für Demokratie“ der Mecklenburger AnStiftung unterstützt Regional- und Gesamtschulen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern bei der Durchführung von Projektangeboten der demokratischen, kulturellen, persönlichen und sozialen Bildung.

Über einen Zeitraum von drei Jahren bietet WarmUp! den kooperierenden Schulen eine enge Zusammenarbeit sowie die Einbindung in ein landesweites Netzwerk, um gemeinsam eine nachhaltige Stärkung einer demokratischen Jugendkultur zu erreichen.

Mit Workshops zur Aufklärung über Rechtsextreme Subkultur, Interkulturellen Begegnungen, Anti-Cybermobbing-Webinaren, interaktiven Musikworkshops oder Theateraufführungen profitieren die Partnerschulen der WarmUp!-Initiative von einem vielfältigen Projektangebot.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2013 wurden insgesamt 21 Schulen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern in das WarmUp!-Netzwerk aufgenommen. Allein im Jahr 2019 fanden 120 Veranstaltungen mit mehr als 4.000 Schüler*innenkontakten statt.

Nähere Informationen zu der Vereinbarung einer dreijährigen Kooperation, zur Teilnahme an einzelnen Projektveranstaltungen oder zur WarmUp!-Initiative allgemein entnehmen Sie bitte dem Info-Flyer „WarmUp! – Jugendkultur für Demokratie“:

Info-Flyer

Zudem steht Ihnen das Projektmanagement für Fragen und Rücksprachen gern zur Verfügung.

Kurz & knapp

Was sind die Ziele von WarmUp!?

Gemeinsam mit Schüler*innen und Lehrer*innen in Mecklenburg-Vorpommern wollen wir durch Bildung, regionale Vernetzung und langfristig angelegte Mitmachangebote eine nachhaltige Stärkung der demokratischen Kultur erreichen. Eine funktionierende Demokratie ist auf die aktive Beteiligung aller Bürger*innen angewiesen. Hier setzt WarmUp! mit verschiedenen Angeboten an, um für ein harmonisches Miteinander zu werben, wichtige Werte vorzuleben und Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Durch die Einbindung von Lernenden sowie Lehrenden soll insgesamt ein lebendiges Demokratiebewusstsein unterstützt und demokratische Werte im Lebensalltag der Jugendlichen gefördert werden.

Was ist das Besondere an WarmUp!?

Die inhaltliche und didaktische Vielfalt, die Einbindung engagierter Multiplikator*innen sowie die nachhaltige Wirksamkeit machen WarmUp! in der politischen Bildung zu einem einzigartigen Projekt. Dabei zeichnet sich WarmUp! vor allem dadurch aus, dass Regional- und Gesamtschulen im ländlichen Raum über einen Zeitraum von drei Jahren begleitet werden, in denen langfristig ein Programm erarbeitet wird, das sich gezielt an den individuellen Bedarfen vor Ort orientiert. Die Partnerschulen profitieren dabei von einer weiten Bandbreite an Projektangeboten der sozialen, kulturellen und politischen Bildung.

Welche Methoden verwendet WarmUp!?

Die inhaltliche Betreuung der Partnerschulen basiert auf einer Reihe komplementärer Projektangebote. Im Zentrum stehen fünf demokratiepädagogische Workshops, in denen sich die Jugendlichen durch interaktives Lernen essenzielle Kenntnisse und Kompetenzen für die Partizipation in einer demokratischen, pluralistischen und weltoffenen Gesellschaft aneignen. Die Workshops werden im Klassenverbund von jeweils zwei Teamer*innen durchgeführt, welche die Arbeitsergebnisse der Schüler*innen in den Klassenräumen als Anregung für die Nachbereitung hinterlegen.

Erweitert werden diese Workshops um interaktive Gesprächsformate mit Zeitzeugen, Aussteigern aus der Neonaziszene oder Geflüchteten aus Bürgerkriegsregionen, sowie um film-, musik- und theaterpädagogische Bildungsangebote, die durch interaktive Methodik gesellschaftliche Partizipation, partnerschaftliches Miteinander sowie demokratische Werte erfahrbar machen.

Wer gehört zum WarmUp!-Team?

In der Zusammenarbeit mit den Partnerschulen setzt WarmUp! auf einen Kreis engagierter Teamer*innen, die als Peers gemeinsam mit den Schüler*innen Workshops durchführen. Diese Gruppe junger Multiplikator*innen setzt sich aus Künstler*innen, Sportler*innen, angehenden Lehrer*innen und weiteren Studierenden zusammen, die sich gesellschaftlich engagieren, mit anderen Menschen zusammenarbeiten und Erfahrungen auf dem Gebiet der politischen Bildung sammeln. Die ca. 20 aktiven Teamer*innen mit unterschiedlichen Studienschwerpunkten sind vornehmlich Lehramtsstudierende und Politikwissenschaftler*innen, die für Warmup! an Weiterbildungen teilnehmen und regelmäßig hinsichtlich aktueller Sach- und Lehrkompetenzen geschult werden. Vor allem für unsere Lehramtsstudierenden bietet das Projekt die Möglichkeit, bereits während des Studiums praxisnah und innovativ Erfahrungen im Klassenzimmer zu sammeln und in ganz Mecklenburg-Vorpommern (vorrangig im ländlichen Raum) Schulen kennenzulernen, die für sie spätere potentielle Arbeitgeber darstellen. Auch unsere Politikwissenschaftler*innen profitieren sehr davon,  schon während ihres Studiums als mögliche künftige Akteure der politischen Bildung fachliche und didaktische Kenntnissen zu erlangen.

Wie wird evaluiert?

Um das Projekt, die einzelnen Bildungsangebote und die nachhaltigen Effekte auf die Schulen einer kontinuierlichen Beobachtung zu unterziehen und um die Angebote fortlaufend zu optimieren, wird WarmUp! seit 2016 durch eine Forschungsgruppe um Prof. Dr. Wolfgang Sucharowski von der Universität Rostock wissenschaftlich begleitet. Im Anschluss an einen Projekttag werden von den Teilnehmenden durch anonymisierte Fragebögen Daten zur Wirksamkeit der Veranstaltung erhoben. In der Auswertung von Projekttagen werden Supervisionen mit Lehrer*innen und Teamer*innen durchgeführt. Zudem finden zum Schuljahresende Evaluationsgespräche mit den Lehrkräften, der Schulleitung sowie der Schulsozialarbeit statt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in jährlichen Evaluationsberichten dokumentiert.

Weitere Infos zu den Workshops

Kontakt

Ansprechpartnerin für das Projekt:
Bettina Lorenz (Projektmanagement)
E-Mail: 
Mobil: +49 (0) 151-54954582
Telefon: +49 (0) 3841-257929

Ansprechpartner*innen für die Mecklenburger AnStiftung:
Dr. Ludmila Lutz-Auras (Vorstandsvorsitzende der Mecklenburger AnStiftung)
Julian Barlen (Mitglied des Stiftungsrats der Mecklenburger AnStiftung)

Adresse
Lübsche Straße 116
23966 Wismar