
Land-Kammer-Musik
In Kooperation mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie, gefördert vom E+C Müller-Stiftungsfonds der Mecklenburger AnStiftung.
Der E+C Müller-Stiftungsfonds fördert mit seiner Reihe „kranich konzerte“ junge Kammermusik-Ensembles bei Konzerten in ländlichen Spielstätten in Mecklenburg. Die Ensembles nehmen teil an den jnkammer_residenzen der Jungen Norddeutschen Philharmonie (jnp) und erhalten in der jeweiligen Spielzeit vielfältige Unterstützung durch die jnp. Ein „kranich konzert“ gehört zu diesem Residenz-Programm.
Die Veranstalter der „kranich konzerte“ zeichnen sich aus durch starkes ehrenamtliches Engagement und Eigeninitiative, seien es Vereine, Gemeinden oder Privatleute. Die Spielstätten – Gutshäuser, Kirchen, Remisen oder Parks – sind nah an den Menschen in der Region und stehen für kulturelle Teilhabe und eine Bereicherung des Landlebens.
Die Kammermusik-Ensembles – vom Duo bis zum Sextett – bieten ein musikalisches Spektrum von Klassik bis Jazz – mit Spielfreude und auf hohem künstlerischem Niveau.
Termine
Wann: 28. Februar 2026, 19.00 Uhr
Was: Was mit einem gemeinsamen Projekt für ein befreundetes Ensemble begann, entwickelte sich schnell zu einer festen Besetzung mit oberster Priorität. Die vier jungen Musikerinnen lernten sich bei ihrem Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover kennen und spielen nun seit fast zwei Jahren zusammen. SALO verbindet nicht nur das gemeinsame Studium, sondern auch die Überzeugung, dass durch Musik gesellschaftlicher Wandel erreicht werden kann und so widmet das Quartett sich vorrangig der Aufführung von FLINTA*- (Frauen, Lesben, Intersex-, Nicht-binäre, Trans- und A-geschlechtliche) Komponist*innen. Sowohl unerhörte Schaffende aus der Vergangenheit als auch Größen der zeitgenössischen Szene tragen zum Repertoire von SALO bei. Ebendiese Beschäftigung mit unbekannter, teilweise experimenteller, aber auch volkstümlicher Musik sowie die Lust am Improvisieren prägen den ganz eigenen Klang des Ensembles. Der Name des Quartetts liefert darauf schon einen Vorgeschmack: SALO, lat. Brandung bedeutet Wagnis, Bewegung, Turbulenz und Ruhe, Suche und Bestimmung.
Wer:
- Lotte Nick (Violine)
- Marlene Fischer (Violine)
- Caroline Wichmann (Viola)
- Amelia Raschke (Cello)

(c) Laura Schepers
Wann: 21. März 2026, 18.00 Uhr
Wo: Gutshaus (Schloss) Lübzin
Was: Ein grundlegender Aspekt des musikalischen Wirkens des Hilaris Quintetts besteht darin, die Geheimnisse der Literatur zu ergründen. Dabei befassen sie sich sowohl mit klassischen Holzbläserquintett-Werken als auch mit Bearbeitungen von Werken aus verschiedensten Epochen, wie Klassik, Romantik und Neue Musik. Ihre umfassende Neugierde ist dabei, neben spieltechnischen und musiktheoretischen Aspekten, ihr größtes Werkzeug. Darüber hinaus ist es ihnen ein wichtiges Anliegen, klassische Musik für junge Menschen attraktiv zu gestalten und mit neuen Formaten das Interesse des Publikums zu wecken. (Quelle: https://hilarisquintett.de)
Wer:
- Ida Reimer (Flöte)
- Kai-Wen Chuang (Oboe)
- Jonas Kalin (Klarinette)
- Emma Wiese (Fagott)
- Marit Burkhardt (Horn)
Wann: 29. Mai 2026, 19.00 Uhr (Umtrunk ab 18.00 Uhr)
Was: Das AYLA Duo vereint die Mezzosopranistin und Geigerin Johanna Melchiori mit der Pianistin Ulrike Krämer. Ihre gemeinsame Schulzeit am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz brachte die beiden vielseitigen Musikerinnen zusammen und heute widmen sie sich insbesondere derkammermusikalischen Zusammenarbeit und der Konzeption spannender Konzertformate.
Johanna Melchiori wuchs in einer Musikerfamilie auf und fand früh zur Musik, zunächst über die Violine, später auch über den Gesang. Sie studierte Violine in Lübeck und Mainz und steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums bei Prof. Annette Seyfried. Parallel dazu vertieft sie seit 2023 ihre gesangliche Ausbildung in Würzburg bei Prof. Christianne Stotijn. Künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Hans Christoph Begemann, Christiane Hampe und Mitgliedern des Fauré Quartetts. Als Sängerin ist sie regelmäßig als Altsolistin in Konzerten zu erleben, etwa in Mendelssohns Elias, Bachs Weihnachtsoratorium oder beim Mozartfest Würzburg. Darüber hinaus tritt sie im Vokalensemble LauschWerk auf und war 2025 an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Auch als Geigerin ist sie vielseitig aktiv, unter anderem als Konzertmeisterin verschiedener Orchester. Konzertreisen führten sie durch ganz Deutschland.
Ulrike Krämer studierte Klavier in Würzburg bei Prof. Mirabela Dina und setzt ihre Ausbildung seit 2024 im Masterstudium an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Susanne Achilles fort. Wichtige künstlerische Anregungen erhielt sie unter anderem von Eberhard Feltz, Markus Becker und Mitgliedern renommierter Ensembles. Als Pianistin konzertierte sie in verschiedenen bedeutenden Sälen und ist regelmäßig in Kammermusik- und Liedduo-Besetzungen zu hören. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2026 erreichte sie das Halbfinale in der Kategorie Klavierpartner:in instrumental. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie auch als engagierte Pädagogin tätig und unterrichtet seit 2025 an der Musik- und Kunstschule Duisburg.
Im AYLA Duo verbinden die beiden Musikerinnen ihre unterschiedlichen künstlerischen Profile zu einem vielschichtigen Klangbild. In ihren Programmen setzen sie auf spannende Gegenüberstellungen, die Werke und Stile in neue Zusammenhänge bringen und so unerwartete Perspektiven eröffnen.
Wer:
- Johanna Melchiori (Gesang, Violine)
- Ulrike Krämer (Klavier)

(c) AYLA Duo