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Wie Anstiften glücklich macht …

„Geben ist seliger denn nehmen“ – für den Apostel Paulus mag das noch gestimmt haben. Aber heute?

Die kanadische Sozialpsychologin Elizabeth Dunn hat vor einigen Jahren ein Experiment gemacht. Sie ließ an die Versuchsteilnehmer Umschläge mit Geld verteilen. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam die Auflage, sich dafür innerhalb eines Tages etwas Persönliches zu kaufen. Die anderen Teilnehmer sollten innerhalb eines Tages das Geld verschenken. Überraschendes Ergebnis: Die Schenkenden fühlten sich besser als die, die für sich selbst etwas gekauft hatten.

Viele Studien beweisen mittlerweile, dass Helfen glücklich macht und sogar gesundheitsfördernd ist. Rentner, die – unabhängig von eigener Gesundheit – Zuspruch und Hilfe geben, leben länger als solche, die nur nehmen. Wer gibt, schüttet mehr Hormone aus, die das Immunsystem stärken und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Das Eichhörnchen, das immer nur aufhäuft, ist nicht stark, sondern überängstlich. Das meint der große Psychologe Erich Fromm mit dem Satz „Nicht wer viel besitzt ist reich, sondern wer viel gibt.“